Bigit Müller-Wieland

Dienstag, 8. Mai 2018

Die in München lebende Autorin Birgit Müller-Wieland schreibt Gedichte, Prosa, Essays und Libretti und erhielt für ihr Werk zahlreiche Förderpreise (u.a. den Rauriser Förderungspreis, das Adalbert-Stifter-Stipendium, das Stipendium des Berliner Senats).

Mitten im Thierseer Frühling liest die gebürtige Österreicherin aus ihrem poetischen und eleganten Kunstwerk „Flugschnee “. Der Roman handelt in zarter Schrift von einer Familiengeschichte in bürgerlichem Milieu. Die Autorin wirft die Frage nach den Folgen auf, wenn Vorfahren neben dem üblichen Genmaterial auch Verletzungen und Traumata vererben. Bildreich baut Müller-Wieland die einzelnen Charaktere auf und in der Gesamtschau des Romans wird klar, dass nach der Schneeschmelze freigelegt wird, was vorher oberflächlich zugedeckt war. Die Autorin beginnt die feingliedrige Lesung mit Lyrik und macht uns mit Engelwesen bekannt, z.B. in dem Gedicht „Engel im Brutkasten“ oder ein anderes Mal „ein wenig zerzaust vom Jenseits“ in Form gleich beider Großmütter.

Wie die Schmetterlinge in ihren Gedichten flattert die Autorin sanft durchs Haus und hinterlässt einen lichten Zauber.

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Bigit Müller-Wieland

Lebenslauf

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