Lesung Karl-Markus Gauss

Dienstag, 22. September

Karl-Markus Gauß erzählt in seiner Prosa-Sammlung „Lob der Sprache, Glück des Schreibens“ von den einfachen Dingen des Alltags. Er schreibt z.B. über den „Kasachen“ und seine eigenen Vorurteile, Fernseh-Tatorte oder die Erfindung der Schreibmaschine. Karl-Markus Gauß kommt uns mehr „wohltemperiert“ als spektakulär vor und man spürt, dass es die gewöhnlichen und nicht die sensationellen Tage sind, die ihn ermutigen. „Ein Glück ist es, alle Tage ohne viel Aufsehen zu tun, was zu tun ist, mit den mir Nächsten zusammen zu sein, mit Freunden manchmal unvernünftig viel Wein zu trinken und mich an liederlichen Reden zu erfreuen, und Glück ist es, jeden Tag ein paar Stunden völlig ungestört für mich am Schreibtisch zu verbringen. Ich preise die verachteten Wonnen des Gewöhnlichen, die kleinen Freuden und Genüsse, von denen ich weiß, dass es am Ende die wahren und großen gewesen sein werden. Es ist meine Lieblingsbeschäftigung, alle Tage zu versuchen, ein für mich richtiges Leben in Zeiten zu führen, die mich in so vielem empören." Wir geben ihm recht und freuen uns wirklich ganz besonders auf seine Rede für Salzburg zum Auftakt des Jubiläumsjahres "Salzburg 2016".

Schnappschüsse

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Markus Gauß

Lebenslauf

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